Dienstag, 12. Oktober 2010

Deutschland am Abgrund, revisited

Quo vadis, Deutschland?

Der Staat fördert Imamfortbildung. Wow!
Das ist ein neues Kapitel im Buch der "Unterwanderung Deutschlands durch den Islam".

Das Problem ist nur: Kritik daran ist berechtigt und verheuchelt gleichermaßen. Denn wenn man in Deutschland katholische oder evangelische Theologie studieren kann, bezahlt von Steuergeldern, warum sollten dann nicht auch Imame ausgebildet werden dürfen? Das macht keinen Sinn.

Es gibt nichts Richtiges im Falschen (Adorno)

Die lauwarme Trennung von Staat und Kirche ist grundfalsch. Amerikaner haben das First Amendment, Franzosen den Laizismus dank der Dreyfus-Affäre. Wir haben steuerlich finanzierte Imamfortbildungen. Hätten wir eine klare Trennung von Staat und Kirche, würden wir sicherlich nicht in so schwieriges argumentatives Fahrwasser geraten. Keine Finanzierung von Imamfortbildungen? Auf welcher rechtlichen Grundlage?

30 Imame und Seelsorger werden zwei Semester lang fortgebildet, um Gläubigen, vor allem Jugendlichen, die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern. So gehören zum Kurs deutsche Sprachfortbildung, Informationen über deutsche Geschichte, Politik und Kultur sowie pädagogische Hilfestellungen für die Vermittlung des Glaubens. Dabei geht es auch um interreligiöse Toleranz – zu den Referenten zählt der Rabbiner der Osnabrücker Synagoge. Dazu kommen Besuche im Jüdischen Museum in Berlin und in einem Konzentrationslager.

Besuche im KZ, "interreligiöse Toleranz", "pädagogische Hilfestellungen für die Vermittlung des Glaubens". Man weiß garnicht, welchen Haufen Scheiße man zuerst umdrehen soll, um ihn zu analysieren. Wie wär's damit: interreligiöse Toleranz kann es nicht geben, zumindest nicht bei Monotheismen, die keine Götter neben sich dulden.

"Pädagogische Hilfestellungen" für die Vermittlung des Glaubens?
Ich dachte bislang immer, Religionen ziehen deshalb so viele Menschen an, weil sie so leicht verständlich sind. Aus diesem Grund sind doch auch so viele Idioten religiös, dachte ich. "I am the man of one book" sagt jeder lesefaule Redneck voller Stolz. Und selbst dafür müssen jetzt Pädagogen ran? Sogar zum Verstehen der Märchengeschichten aus der Bronzezeit braucht man Nachhilfe? Das wird ja immer schlimmer...

Im Land der Dichter und Denker wird im Jahr 2010 n.Chr. über die pädagogische Vermittlung von Religionen diskutiert. Bei instabiler psychischer Verfassung wäre allein diese Tatsache bereits ein guter Grund, sich ziemlich zielsicher eine Kugel in den Kopf zu jagen.

Warum erkennt denn eigentlich niemand, dass Imame das Problem sind, nicht die Lösung? Jede Art von Religion ist eine Bedrohung für die Zivilisation. Wir brauchen ein Gegengift gegen diese Plage und keine mildere Form davon.

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