Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Würde der Täter ist in Deutschland unantastbar



Es ist abzusehen, mit welcher Art von Strafe die Jugendlichen zwischen 14 und 17 davonkommen werden, die am vergangenen Freitag einen dreißigjährigen Maler in einer Berliner S-Bahn-Station ins Koma prügelten.

Sie werden relativ harmlose Jugendstrafen erhalten. Es wird keine gerechte Strafe sein. Es wird keine Todesspritze sein, es wird kein Arbeitslager sein, nicht mal einen Deutschkurs werden die Verbrecher antreten müssen. Vermutlich finden die Richter sogar einen Grund, die Täter als unzurechnungsfähig einzustufen.

So weit hat uns der Humanismus gebracht. So weit hat uns der Mythos der Menschenrechte gebracht und die Lüge der „unantastbaren Würde des Menschen“, die scheinbar auch nach den verstörendsten Akten von Grausamkeit nicht aufgebraucht ist. So zumindest muss man sich das Verständnis erklären, das in dieser Gesellschaft Tätern entgegengebracht wird, die ihren Opfern unermessliches Leid zufügen.

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