Montag, 15. August 2011

HAJO SCHUMACHER HAT MAL WIEDER EINE MEINUNG

Heute morgen ist etwas Merkwürdiges passiert: bei einem Interview im "Morgenmagazin" war der Journalisten-Imitator und Sven-Lorig-Vertreter (wie bitter ist es, Sven Lorig vertreten zu müssen) Till Nassif einem Gesprächspartner intellektuell überlegen.
Ja, richtig, der Kasper Nassif war schlauer als sein Gegenüber. Das, so denkt der Leser, der Nassif und die Morgengähn-Crew kennt, kann doch nicht sein! Und wenn es sein kann, dann muss sein Gegenüber ja ein unvorstellbarer Trottel, ja fast gar ein Spastmatiker ganz erheblichen Ausmaßes gewesen sein.
Und der Leser hat natürlich recht!
Es war der Jahrhundert-Trottel Hajo Schumacher. Er hatte mal wieder eine Meinung. Ich will sie nicht rezitieren, sie war einfach zu belanglos und dumm. Nur ungefähr: er sprach Erwin Teufel die Kompetenz ab, heutige politische Zusammenhänge und Entwicklungen beurteilen zu können. Von wegen: Der alte Schwabe, der blickt's doch nicht mehr. Die moderne Politik ist ihm zu schnell. Sowas kann nur der Klassenclown Hajo Schumacher verstehen. Und da war dann auch mal wieder klar, warum Hajo Schumacher so ein unvorstellbarer Jammerlappen ist.
Und jetzt noch mal, weil's so absurd ist, zum Mitschreiben: Hajo Schumacher kritisiert Erwin Teufel im Gespräch mit Till Nassif im ARD-Morgenmagazin.
Ja richtig, der windige, schäbige Nichtskönner, der Plagiatorinnen-Verteidiger, der Klüngler, der Koch-Mehrin gegen die bösen Wissenschaftler den Rücken gestärkt hat, nur weil die ein bisserl viel abgeschrieben hat.
Der kritisiert Erwin Teufel, den altgedienten legendären Landesvater Baden-Württembergs aus Spaichingen.
Wenn's nicht so unbeschreiblich lächerlich wäre, müsste man direkt nachdenklich werden.
Wenn der charakterliche Größenunterschied zwischen der ehrlichen Haut Teufel und dem aufmerksamkeitssüchtigen Blondschopf nicht so frappierend wäre, müsste man fast mal innehalten.
Aber jeder kennt ja den Unterschied, jeder sieht ihn: Teufel steht. Teufel hat Werte. Schumacher hat einen blauen Anzug und lange Haare.
Teufel hat geführt, hat Kritik eingesteckt, hat die Richtung vorgegeben - 14 Jahre lang. Schumacher trinkt Latte Macchiato in Berlin und spielt mit seinem iphone.
Teufel hat Substanz; würde man Schumacher einen Einlauf verpassen, könnte man ihn in eine Streichholzschachtel stecken, so leer ist er.

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