Montag, 17. Oktober 2011

Schockenhoff bei Jauch/ Matusseks doppelter Untergang in der "Titanic"

Gestern, nach dem Tatort vom Bodensee, der durchaus das Prädikat "gut" verdient hat, bin ich noch kurz bei "Günther Jauch" hängengeblieben. Leider. Natürlich leider, war ja klar. Andreas Schockenhoff von der CDU ist Alkoholiker und steht jetzt auch "ganz offen" dazu, sogar so offen, dass er einem Quizmoderator auf Irrwegen davon erzählt.
Schockenhoff war im Sommer mit 2,3 Promill gecasht worden, nachdem er auf irgendeinem Dorffest mal wieder zu tief ins Glas geschaut hatte. Die entscheidende Frage für mich ist aber vielmehr: wäre er auch mit seiner Alkoholsucht an die Öffentlichkeit gegangen, wenn er nicht von der Polizei angehalten worden wäre, womit die Sache dann sowieso publik wurde.

Mein Tipp: nein. Schließlich war Schockenhoff ja schon länger abhängig. Und warum sollte ein Alkoholiker, der im täglichen Leben funktioniert, denn seinen Ruf absichtlich beschädigen, indem er noch rausposaunt, dass er ein Alki ist? Wäre ja noch schöner. Und als Politiker? Das geht noch viel weniger.
Eine andere Frage: Warum müssen Talkshows eigentlich die Namen ihrer Talkmaster tragen? "Anne Will", "Günther Jauch", "Maybrit Illner". Geht es um Themen oder darum, sich möglichst wichtig zu nehmen? Ach, was für eine dumme Frage. Natürlich geht's um Personen, um Köpfe. Wenn sie leer sind, egal, hauptsache beliebt, so wie der nette Schwiegersohn Jauch.

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Mir gefällt sehr gut, dass sich die "Titanic" so eifrig an Matthias Matussek abarbeitet. Vor 2,3 Monaten durfte Gerhard Henschel mal ran, er entlarvte den leeren Kulturjournalisten mit großem Eifer. In der aktuellen Ausgabe haut Oliver Maria Schmitt nochmal drauf auf den katholischen Journalisten, der vor kurzem im Flugzeug vom Papst mitfliegen und ihm sogar sein jämmerliches Buch "Das katholische Abenteuer" überreichen durfte. 











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