Dienstag, 29. März 2011

Lasse Becker: So sieht der Untergang einer einst stolzen liberalen Partei aus

Kinderschokoladen-Model oder JuLi-Chef?

Das Übel der FDP zeigte sich in den letzten Tagen nicht nur an den etablierten Größen wie Homburger oder Brüderle. Sorgen muss man sich auch und vor allem dann machen, wenn man den Führungsnachwuchs betrachtet.
In den Tagesthemen von gestern hatte Lasse Becker seinen wohl ersten größeren Auftritt, und schockierend war dieser noch dazu. Auf die Frage von Caren Miosga, ob Westerwelle ihm denn schon einen Anti-Atom-Sticker geschenkt habe, antwortete Becker nämlich so: "Nein, das hat er nicht. Ich glaube, an einem solchen Tag wie heute sollte man auch vielleicht nicht unbedingt nur mit Späßen operieren...".
Damit wäre eigentlich schon alles gesagt. Das Milchbubi-Gesicht Becker "glänzte" im Folgenden Interview mit hohlen Phrasen. Unerklärlich, wie ein 1983 geborener Mensch so hohl und steif daherreden kann, ohne mit der Wimper zu zucken. Da war kein Leben, da wurde keine Aufbruchstimmung vermittelt. Becker redete wie der junge Westerwelle und sieht aus wie das verhasste Klischeebild eines FDP-Politikers: zu jung, zu gegelte Haare, zu wohlgenährt.
Wenn die FDP nichts anderes zu bieten hat, ist es schwer vorstellbar, dass die Partei sich in den nächsten Jahren wieder erholen wird.

Montag, 28. März 2011

Grauenhaft, aber wahr: Links regiert in Baden-Württemberg

Die Apokalypse ist nah, wenn Nils Schmid handeln darf
Die Landtagswahlen könnten fatale Auswirkungen für das Land Baden-Württemberg haben. Dann nämlich, wenn der in diesem Blog bereits besprochene Sonderling namens Dr.jur.Nils Schmid seine Idee von einer Gesamtschule durchsetzen kann, in der Schulkinder aller Intelligenz- und Begabungsarten noch länger zusammengesperrt werden.

Ironisch dabei ist ja das Argument Schmids für die Gesamtschule, dass Kinder unterschiedliche Begabungen besitzen (was richtig ist) und deshalb individuell gefördert werden müssen. Die Konsequenz daraus ist jedoch gerade nicht, sie noch länger zusammen lernen zu lassen, sondern sie eben so früh wie möglich nach Begabungen zu trennen. Das ideale Schulsystem, wie es jetzt (noch) in Baden-Württemberg existiert, kann schon bald Geschichte sein. Man kann nur hoffen, dass der "besonnene" Kretschmann seinen leicht deformierten Juniorpartner an der kurzen Leine hält.
Die Landeshoheit in Sachen Finanzen und Bildung werden nun also von links bestimmt, was mir großes Kopfzerbrechen bereitet. Nun können wir Schwaben uns also tatsächlich auf Schuldenberge und nicht finanzierbare Sozialausgaben sowie auf Waldorfschul-Experimente in der Bildung einstellen. Viele derer, die jetzt euphorisch die Linken gewählt haben und sich jetzt zur "Bürgergesellschaft" zählen (was auch immer das sein mag) werden sich noch die Augen reiben und sich verfluchen, was sie damit angerichtet haben.

Doch die CDU und die FDP sind selbst Schuld. Sicher, die SPD ist der größte Wahlverlierer. Das geht im Trubel unter, weil sie und ihr dämlicher Spitzenkandidat Schmid sich parasitär am grünen Erfolg festsaugen. Doch die FDP steht ihnen eigentlich in nichts nach.

Da wäre zum einen die dicke Hausfrau Homburger, die sich vor einigen Jahrzehnten in die Politik verirrt hat und nicht mehr rauskommt. Es wird Zeit, ihr den Weg zu weisen. Mitnehmen kann sie dabei den tollpatschigen Tanzbär und Nichtskönner Brüderle, der Fettnäpfchen in den letzten anderthalb Jahren nicht nur aktiv betreten, sondern sie auch bewusst aufgesucht hat. Denn nur so lassen sich seine von vorne bis hinten katastrophalen medialen Auftritte erklären.

Die Personaldecke der FDP im Allgemeinen ist nicht nur dünn, sie ist nicht vorhanden. Westerwelle ist seit der Bundestagswahl auf einem nicht nachvollziehbaren Ego-Trip. Mittlerweile denke ich, dass er sowieso jeden Bezug zur Realität verloren hat. Es ist anzunehmen, dass er seine Tage mit der Einnahme von starken Beruhigungstabletten verbringt und seine Berater die Arbeit tun lässt. Westerwelle ist nicht mehr Herr seiner Sinne, er hat kein Beurteilungsvermögen mehr und steht vollkommen neben sich. Es ist hier jemand gefragt, der einen Putsch gegen ihn anzettelt, bevor die FDP sich auflöst.

Zur CDU gibt es wenig zu sagen. Auch sie betreibt seit Jahren Selbstmord, in dem sie linke Politik betreibt, weder ein christliches noch ein rechtes Profil erarbeitet hat und dafür nun die erste wirklich herbe Niederlage einstecken muss.
Wenn Kretschmann den Behinderten im Zaum hält, könnten die nächsten fünf Jahre erträglich werden. In dieser Zeit sollte die CDU dringend einen starken Mann finden, der nicht Hauk heißt, hochdeutsch kann und sich endlich zur deutschen Kultur bekennt. Und der die vierjährige Grundschulzeit wiederherstellt.