Samstag, 3. März 2012

Beamte blamieren sich bei Protesten in Stuttgart


Diese simple Frage stellten heute Beamte, die zu Tausenden in die Liederhalle nach Stuttgart geströmt waren, um ihren ehemaligen Liebling, den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), kräftig auszubuhen. 

Schön finde ich neben der Klarheit der Frage auch die (vielleicht ungewollte) Offenheit, mit der die Beamten ihr Wahlmotiv zu erkennen geben: Eigennutz.

Vor einem Jahr wurde Schwarz/Gelb in Württemberg abgewählt. Fukushima, Stuttgart21, das waren die bestimmenden Themen. Die grünen Protestwähler gerierten sich als Idealisten und Naturschützer. Jetzt offenbart sich das grüne Klientel von seiner hässlichsten Seite. Kaum trifft es auch mal sie selbst bei Einsparungen, sind sie beleidigt. Der Wutbürger in Reinform kommt heute in der Liederhalle zum Tragen. Konnte man vor einem Jahr diese Wut noch sehr wohlwollend als idealgeleitet und gerecht empfinden, so zeigt sich nun, wie egozentrisch weite Teile der Grünen-Wähler sind. 

Dabei macht Kretschmann ja nur das Nötigste und spart kräftig ein. Die Beamten können es verkraften. Das sieht jeder so. Außer ihnen selbst natürlich. Hätten sie nur einen Funken Anstand und das Gemeinwohl der Gesellschaft im Blick, würden sie ihren dämlichen Protest sein lassen. Aber nein: Partikularinteressen sind für die verwöhnten "Staatsdiener" von größerer Wichtigkeit als ein gesunder Haushalt. 

Zumindest haben diese Grünen-Wähler nun keinen Grund mehr, auf die FDP und deren schäbige Klientel-Politik (Hoteliers) einzudreschen. Ihre Forderungen sind qualitativ genau so dreist.  

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