Sonntag, 26. Februar 2012

Spaß mit Volker Kauder, Folge 3211

Volker Kauder war gerade im Bericht aus Berlin in der ARD.
Volker Kauder ist einer der wenigen Menschen, die es schaffen, ein "Äh" innerhalb eins Wortes einzubauen.

Z.B.:
 

"Wir haben morgen eine wichtige Abstimmung im Bundes - äh - tag."

 

Mittwoch, 22. Februar 2012

"Dr." Hajo Schumacher bei Lanz

Gestern saß "Dr." Hajo Schumacher bei Markus Lanz.

Seine Frisur saß mal wieder, genau wie sein dauerblauer Zweireiher. Es ging um Wulff, um Medienmacht, Bewertung von Menschen. Zu Gast waren auch Pater Anselm Grün, Oliver Kalkofe, Walter Kohl (Sohn von Kohl) und eine Piraten-Politikerin.


Eine der vielen verqueren Thesen, die Schumacher aufstellte, war: so 3-5% der Bevölkerung seien gehässiger als die gehässigsten Medien. Unterste Schublade sei es, wie in manchen Foren über Menschen des öffentlichen Lebens hergezogen werde.


Nun weiß ich nicht, wen "Dr." Hajo Schumacher meinte, als er sein Klagelied anstimmte. Vielleicht meinte er sich selbst. "Bevölkerungsschelte" statt "Medienschelte". Ganz originell, Hajo! dachte er sich wohl, als er gerade so schön am salbadern war. Aber eigentlich auch ganz schön idiotisch.


Ich will auf diese krude, freilich auch durch keinerlei Fakten abgestützten These nicht weiter eingehen (seit wann braucht einer wie Hajo denn auch Fakten?). Ich finde es nur lustig, wie Hajo Schumacher jede Meinung, die er äußert, sich so offensichtlich in genau dem Moment aus dem Anus zieht, in dem er den Mund aufmacht, und keine Sekunde voher. Dabei scheint die inhaltlich-thematische Ausrichtung auch keine Rolle zu spielen. Es muss gut klingen, dass ist der Maßstab des "Doktors". Gerne darf eine Meinung auch nach drei Halbsätzen auch noch komplett die Richtung wechseln. So lange ein Kalauer die Eloge abschließt und die Affen im Publikum klatschen (was sie natürlich tun), ist Schumacher fein raus.


"Journalisten" wie Hajo Schumacher sind sowieso für Formate wie Markus Lanz gemacht, in denen man vollkommen schmerzbefreit jede Art von Meinung an den Mann bringen kann, weil es ja sowieso kein Korrektiv gibt, keine Kritiker, nur den schönen Lanz, der ja immer nur nickt und bekräftigt und nachdrücklich-interessiert nachfragt. 


Im Presseclub würde das Münsteraner Fliegengewicht AKA Achim Achilles keine fünf Minuten überleben. Das weiß er natürlich auch, und sitzt folglich bei Lanz. Und das weiß der Presseclub, und lädt Schumacher folglich nicht ein.


Der gänzlich substanzlose Schumacher hat seine Nische gefunden, er sollte festes Mitglied bei Lanz werden. Zusammen mit Jo Gröbel vielleicht, den Medienexperten der Privatsender. Der hat auch zu allem eine Meinung und trägt bunte Anzüge; außerdem ist auch er narzisstisch gehandicapt und verfügt weder über Fachwissen noch Intellekt: eine Traumpaarung also. Ob sich Gröbel und Schumacher kennen? 


















Montag, 20. Februar 2012

Guten Tag, Ulrich Hartmann ("SZ")!

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe Nr.42, Seite 25) geben Sie im "Wie Zweitklässler" überschriebenen Artikel über die Bundesligapartie Bayer 04 Leverkusen - FC Augsburg vom vergangenen Samstag folgendes zum Besten:

Wenn ein Zweitklässler von einem Drittklässler verhauen worden ist, dann freut er sich, dass es auch noch Erstklässler gibt. Die Leverkusener Fußballer haben Vertrauen gezogen aus der Tatsache, dass sie ihr ramponiertes Selbstbild nach den 1:3-Prügeln gegen den großen FC Barcelona mit einer Genugtuung gegen den kleinen FC Augsburg wieder aufpolieren konnten.

So weit, so schlecht, Herr Harmann. Zunächst zu Ihrer Schul- und Klassenmetaphorik:
wenn, wie Sie offenbar meinen, der FC Augsburg der Erst- und Leverkusen der Zweitklässler ist: wäre der FC Barcelona dann nicht vielmehr der Abiturient, also der Dreizehntklässler? Oder aber, wenn wir die Metapher auf die Grundschule einschränken, wenigstens doch aber der Viertklässler?

Oder anders gefragt: wenn, wie Sie zusammenschludern, der FC Barcelona, der ja so allgemein immernoch als bester Klub der Welt gilt, also Drittklässler ist - wer sind dann eigentlich die Viertklässler?



Des weiteren: sind sie sich sicher, dass Bayer 04 Leverkusen, im Niemandsland der Bundesliga vor sich her dümpelnder Chemieklub, krisenschgeschüttelt, Ballack-geplagt, tatsächlich ein "ramponiertes Selbstbild" von der standesgemäßen 1:3-Pleite gegen besagten FC Barcelona davontrug?

Oder ist es nicht vielmehr so, dass seit Amtsantritt "Lobin" Dutts das Selbstbild schon kontinuierlich über den Saisonverlauf ganz nett gelitten hat, und die 1:3-Pleite gegen den Messi-Klub am Dienstag doch eher erwartbar, vom Ergebnis her eigentlich vielleicht sogar ganz okay war? Oder sind Sie so ein Bayer 04-Fan, dass Sie tatsächlich einen fulminanten Heimsieg erwartet hatten?



Viele Fragen, ich weiß. Sie können sich ja mal ein paar Antworten überlegen!

Donnerstag, 16. Februar 2012

Thomas Helmer: Geschmack ist halt nicht käuflich

Heute will ich mich mit Thomas Helmer beschäftigen. Seine bandagierten Knie im EM-Finale '96 sind mir noch in leuchtender Erinnerung, und ich bin Helmer für seine Leistungen damals naturgemäß für immer und ewig dankbar. 

Doch auch Helmer hat nun mal ein Leben nach der Profikarriere, und das lebt er bedauerlicherweise in der Öffentlichkeit aus, zum Teil zumindest. Eine richtige Aufgabe scheint ihm zu fehlen; man sieht ihn daher ab und zu in Sport1, wo er die Spieltagsanalyse moderiert und ab und zu im Doppelpass den Stichwortgeber für Wonti mimt. Diese Rolle allerdings wird ihm meiner Meinung nach mittelfristig von Mario Basler abgenommen, da dieser einem Stammtischler im eigentlichen Sinn des Wortes natürlich näher kommt als der immer korrekte, beflissene Abiturient Helmer. Aber das nur am Rande.

Mein Hauptaugenmerkt lege ich auf Helmers Mode"geschmack", der mir übel aufstößt. Nicht erst seit Dieter Bohlen wissen wir ja, dass man sich keinen Geschmack kaufen kann, egal wie viel Geld man auf dem Konto hat: Bohlens bunte Camp David-Poloshirts sind das Markenzeichen geworden für stillose Prolls mit Geld, oder für solche die gern viel Geld hätten.

Läuft man z.B. durch die Herren-Abteilung von Peek&Cloppenburg, fallen einem unvermeidlich Polo-Shirts der Marken Polo Ralph Lauren, La Martina oder eben besagtem Camp David ins Auge. Es wimmelt geradezu davon. Es eint sie ein meist weißer Kragen, bunte Querstreifen (z.B. türkis und gelb) und ein unübersehbarer, riesiger Brustaufdruck, meist das Markenzeichen präsentierend. Oft kommen dann noch weitere aufgenähte Kleinigkeiten hinzu, etwa eine Zahl auf dem Ärmel, oder wenn's ganz wüst wird, eine große Zahl auf dem Rücken.

Man sollte eigentlich meinen, diese Shirts sind pubertären Mallorca-Touristen eigen, doch in der Herren-Abteilung treiben sich meist Männer zwischen 35 und 55 herum, die wohl ihr dröges Leben in der Midlife-Crisis mit nichts originellerem aufzuwerten wissen als mit eben besagten Polo-Shirts: Leute wie Dieter Bohlen eben, die mit ihrem Alter nicht klarkommen und einen auf jung machen. Leute wie Thomas Helmer.


Hier zum Beispiel trägt Helmer ein Hemd, das den Polo-Shirts eigentlich in allem gleicht, außer, dass es eben ein Hemd ist. Immerhin ist es wenigstens einfarbig.









Zum Thema Midlife-Crisis passt auch dieses Bild Helmers, das bei einem nicht weiter bekannten Event gemacht wurde (vermutlich ein D-Promi-Event der Münchner Schickeria). Zwar trägt Helmer hier ein schlichtes schwarzes Hemd - immerhin!

Aber, Jesus, die Hose!!! Wieder springt mich Dieter Bohlen aus dem Hinterkopf an und lacht sein lautes Mallorca-Lachen. Was hat er sich bei der Hose gedacht?


Erstens sind zerrissene Hosen - wenn überhaupt - nur etwas für Frauen, genau genommen nur etwas für Frauen wie die Katzenberger und Jessica Simpson. Nix für Männer, nein nein. Und wenn schon, dann für Männer U25. Nichts für Helmers über 35!







A propos junge Männer: die dürfen sich, meiner bescheidenen Meinung nach, auch gerne die Haare gelen, zumindest so. Machen 15-jährige ja öfter, sich die Haare vorne so zusammenzuschieben. Habe ich mit 15 auch gemacht. Auch noch, etwas verschämt, mit 24.
Ab 30 sollte man sich seine Haare aber nur noch dezent gelen, wenn überhaupt. Warum? Zum Beispiel, damit man nicht aussieht wie 15!





Andererseits: wenn DAS die Alternative zur Gelerei ist, dann doch bitte extra strong nachgelen und schön hochschieben - immer noch besser als diese Plattfrisur, für die sich Helmer wohl stundenlang und unter unvorstellbaren Schmerzen einen Kochtopf auf die Birne gepresst hat. Und wieder gegelt! Dazu noch dieser - na was eigentlich - Bart? Was auch immer sich da um seine schmalen Lippen legt: weg damit, oder richtig wachsen lassen. Die Trimmerei ist wie gesagt etwas für Özgur, Turgut und Kemal aus der Berufsschule. Nichts für gestandene Männer. Nur so als Tipp!







































Dienstag, 14. Februar 2012

Zwangsabgabe für Kinderlose: Oberstübchen von Haderthauer meldet Ausnahmezustand!

Einerseits kann einem Bayerns Familienministerin Haderthauer (oben) genau so leidtun wie die dubiosen, christlich-reaktionären Kreise der CDU/CSU, die vor kurzem mit der Forderung vorgeprescht sind, Kinderlose sollten eine zusätzliche Abgabe leisten, da sie den Sozialstaat nicht durch Nachwuchs stützten. Denn es eint sie dasselbe Dilemma: keiner hört auf sie.


Haderthauer war 2007 Generalsekretärin der CSU geworden, ein Jahr später folgte das schlechteste je aufgezeichnete Wahlergebnis aller Zeiten, kurz darauf folgerichtig ihr Rücktritt. Sie hat sich ja nun offenbar als Familienministerin eingeklüngelt und verdient so ihr Geld. Ihr nicht vorhandenes Profil versucht sie nun also damit zu schärfen, sich an die dümmsten Vorschläge der hinterwäldlerischsten CDU-Gruppierungen zu heften. Wenn sie doch wenigstens selbst idiotische Vorschläge machen würde! Etwas Originalität könnte man ihr dann wenigstens attestieren. Aber nein: das hat sie nicht.


Und die nicht näher genannte CDU-Gruppe, aus deren Reihen der unsägliche, sämtliche Minderheiten (Schwule, Lesben, Unfruchtbare) und eine große Bevölkerungsgruppe (Kinderlose) diffamierende Vorschlag kommt? Auch hier ist Mitleid angebracht. Denn dass die CDU schon längst sozialdemokratisiert, ergo entchristianisiert ist, pfiffen die Spatzen ja schon bei der Machtübernahme des Hosenanzugs 2005 von den Dächern (eigentlich bereits schon viel früher).


Andererseits ist zu viel Mitgefühl auch wieder nicht vonnöten: zu dämlich sind die Vorstöße, die dann alle paar Schaltjahre mal aus dem christlichen Lager verlautbart werden. Allzu plump wird versucht, in einem zumindest de jure demokratischen Land anderen Bevölkerungsgruppen den ewiggestrigen "Mutter, Vater, Kinder"-Lebensentwurf aufzudrängen. 

Und mal ehrlich: spätestens wenn Knallbirnenministerin Kristina Schröder, die normalerweise doch für jeden Quatsch zu haben ist, Einspruch erhebt bei einem depperten Vorschlag (siehe verlinkter Artikel), kann doch etwas nicht stimmen...

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ist Fleischkonsum ethisch vertretbar?

Sam Harris glaubt es nicht:


Justin Long alias "Unschuldslamm" Mitt Romney

Nach seinem deutlichen Sieg bei den Vorwahlen in Florida wird es immer wahrscheinlicher, dass Mitt Romney im November gegen Obama antreten wird.

Seine Imitatoren bringen sich von daher langsam in Stellung:

"Hi, I'm Mitt Romney. Bain Capital - my company - is a private equity firm. And the way it works here at Bain is that we buy struggling companies and we streamline them. We make them better, smarter, more efficient. Mostly by firing people."

All das sagt "Mitt Romney" originalgetreu mit der Tonalität und dem Gesichtsausdruck, als hätte er gerade seiner 7jährigen Tochter ein Pony geschenkt und als wäre er allgemein der gutherzigste Mensch auf Erden.

Damit trifft Justin Long, der Romney im folgenden Clip imitiert, auch schon ziemlich genau einen Wesenszug Romneys, den ich als das "Unschuldslamm" bezeichnen möchte, meinend, dass Romney sich immer als der gütige, Arbeitsplätze schaffende Unternehmer und Philanthrop geriert, der auch auf die heftigsten (und belegbaren) Anschuldigungen mit einer Mischung aus Ungläubigkeit (als wüßte er von nichts) und Empörung reagiert:

Mittwoch, 1. Februar 2012

Krugman, Hosenanzug, Sparzwänge in der EUdSSR

Sparen um jeden Preis - das ist die neue, vom "Musterland" Deutschland vorgegebene Doktrin, die Frau Dr.Angela Merkel auch in der EUdSSR - am liebsten sicher in einem Fünfjahresplan nach sowjetischem Vorbild - an den Mann bringen will.

Und sie scheint Erfolg zu haben. Eine "Meisterleistung" hat sie sich selbst gestern attestiert für einen unter zahllosen EU-"Gipfeln", von denen einen Tag später sowieso niemand mehr etwas weiß, weil sie alle vollkommen bedeutungslos sind. 

Die grauen Mäuse der Kommission sowie Herman van Rompuy dackeln unserem Hosenanzug treudoof hinterher, egal was sie macht. Sarkozy ist ohnehin nur noch ihr Pudel und biedert sich ekelhaft an das angeblich so vorbildliche deutsche Wirtschaftsmodell. 

Die anderen "Staatschefs" hat Merkel sowieso alle in die Tasche gesteckt, und langsam frage ich mich, ob Peter Hitchens nicht doch recht hatte, als er vor einiger Zeit vom "Germanic empire" sprach und damit die EU meinte.

Nur ist das Problem, dass Sparen allein eben nicht reicht. Auch Paul Krugman macht genau diesen Sparzwang als eines der Hauptprobleme der jetzigen Wirtschaftskrise aus, wenn auch nicht als deren Ursache:  

"Nor is Britain unique. Italy is also doing worse than it did in the 1930s — and with Spain clearly headed for a double-dip recession, that makes three of Europe’s big five economies members of the worse-than club. Yes, there are some caveats and complications. But this nonetheless represents a stunning failure of policy.
And it’s a failure, in particular, of the austerity doctrine that has dominated elite policy discussion both in Europe and, to a large extent, in the United States for the past two years." 

Krugman wird zwar oft verlacht und als Exot abgestempelt, da er als Ultra-Keynesianer auch extreme Positionen vertritt, etwa die, die besagt, dass Staatsschulden eigentlich völlig egal sind und am Ende sowieso nicht zurückgezahlt werden müssen (er sieht die Privatverschuldung kritischer als die Staatsverschuldung).

Klar ist in der heutigen Gemengelage aber auch, dass zumindest in Griechenland die von der EUdSSR oktroyierten Sparzwänge zu einer Katastrophe geführt haben (die noch nicht ihren Tiefpunkt erreicht hat) und ein verschwenderisches Stimuluspaket à la Krugman sicherlich fruchtbarer gewesen wäre und die griechische Wirtschaft schon wieder Wachstumsimpulse haben könnte, wenn gleich zu Beginn der Krise viel Geld ausgeschüttet worden wäre.

Doch Merkel zögerte ja aus bekannten Gründen viel zu lang (die "Politik der kleinen Schritte") und machte so alles nur noch viel schlimmer.

Im folgenden Video wird ebenfalls über Krugmans kontroverse Thesen diskutiert:

 





Ist das deutsche Wirtschaftsmodell wirklich vorbildlich?

P.E.Gobry über die Verfehlungen des fälschlicherweise gerühmten deutschen Wirtschaftsmodells:

"L'injustice sociale, surtout. La compétitivité allemande à l'export a été obtenue grâce à une politique nationale concertée de pression sur les salaires. Salaire bas contre emploi : les patrons y gagnent évidemment, mais les syndicats aussi, puisqu'ils ont plus de membres et de pouvoir. Qui y perd ? La classe ouvrière et moyenne allemande, dont les revenus en termes réels n'ont pas augmenté depuis dix ans. Cette politique orientée autour de l'exportation et de l'industrie a donc eu pour effet d'appauvrir sévèrement l'immense majorité des allemands, une injustice sociale criante."

Wie Gobry richtig ausführt, verdankt Deutschland einen Großteil seines Wirtschaftswachstums der letzten Jahre einem verheerenden Lohndumping zu Lasten der Mittelschicht, deren Reallöhne seit zehn Jahren nicht mehr gestiegen sind.

"Schreiende soziale Ungerechtigkeit" nennt es Gobry. Was sind die Folgen? Die Löhne der Mittelschicht, die trotz boomender Wirtschaft nicht steigen, führen dazu, dass der Binnenkonsum ebenfalls verkümmert und somit eines der Hauptprobleme der deutschen Wirtschaft, nämlich die fatale Abhängigkeit vom Export, verstärkt. Sollten die deutschen Maschinen im Ausland einmal weniger Nachfrage erfahren, würde dies die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen. Das sieht in Frankfreich z.B. anders aus.

Die französische Wirtschaft profitiert von stärkerer Binnennachfrage, die wiederum Resultat von höheren Löhnen in der Mittelschicht ist. Der Dienstleistungssektor ist viel stärker ausgeprägt als die Industrie, genau umgekehrt wie in Deutschland. Das ist nicht immer unbedingt besser; allerdings ist die einseitige Exportabhängigkeit Deutschlands sicherlich gefährlicher.