Montag, 19. März 2012

"The Dish" - Andrew Sullivans überbewerteter Blog

Andrew Sullivans Blog The Dish, der seit einem Jahr auf der Daily Beast-Webseite erscheint, gilt als eines der besten englischsprachigen, politischen Blogs. Ich kann nicht ganz verstehen, warum.

"The Dish" ist ganz interessant - aber oftmals auch einfach nur konfus

Der Blog kommt so konfus und inkohärent daher wie Sullivan selbst. Sullivan bezeichnet sich selbst als Thatcher- bzw. Reagan-Konservativer, schätzt also einen schlanken Staat und niedrige Steuersätze - so weit, so ideologisch. Außerdem ist er Katholik und offen schwul - eine leicht masochistische Kombination, aber okay. Nun ist Sullivan jedoch in keiner Weise sozialkonservativ - ganz im Gegenteil: er ist in sozialen Fragen eher progressiv oder liberal - was auch an seiner sexuellen Orientierung liegen wird - andererseits ist er gegen Obamacare, also gegen eine staatliche Krankenversicherung.

Kurzum: Sullivan ist in etwa so konservativ wie die SPD links ist. Ich habe nichts gegen differenzierte Standpunkte, ganz im Gegenteil. Bei Sullivan ist seine Selbstbeschreibung als konservativer Katholik nur eben dermaßen inkongruent mit seiner Persönlichkeit, dass sie schlicht und einfach irreführend ist. 

Sullivans Blog wiederum ist ziemlich seltsam. Die meisten Einträge bestehen aus verlinkten Zitaten anderer Blogger und sehen etwa so aus:


Sullivan zitiert hier also Adam Gopnik, der eine Meinung zum englischen Konservatismus hat. Schön - aber Sullivans Dish ist doch ein Blog und kein Nachrichten-Aggregator. Mich interessiert seine Meinung - und die finde ich höchst selten. Nur alle paar Tage mal nämlich schreibt Sullivan einen längeren Text. Die meisten Einträge bestehen aus Verweisen, Videos und Links. Oder aus solchen Dingen: 


Ein schwülstiger Text von Robert Fulford und ein Blumenvideo. Geschmackssache. Aber nur zur Erinnerung: Andrew Sullivan ist einer der Alphablogger in den USA - sein Wort wiegt schwer, und das nicht nur in der LGBT-Community, sondern durchaus auch in der politischen Arena. Deshalb habe ich große Probleme, seinen Blog ernst zu nehmen oder ihm überhaupt zu folgen. Die Themenauswahl erscheint willkürlich. Der einzige rote Faden sind die Vorwahlen der Republikaner, von denen Sullivan auch oft live bloggt - auch hier stellt sich die Frage der Relevanz, denn dass Romney ein Plastikmensch und Fähnlein im Wind und Santorum nicht mehr ganz sauber ist, weiß man nun auch nicht erst seit gestern - dafür braucht man Sullivan nun wirklich nicht.

Oft wird auch auf Studien verwiesen:




Haben Insekten eine Persönlichkeit? Ich weiß es nicht, aber es ist mir persönlich auch schnuppe. Problematisch im Dish finde ich aber, dass solche Studien vollkommen zusammenhanglos in den Raum gestellt werden. Das ist doch kein Biologenblog! "Schuster, bleib bei deinen Leisten" fiel mir bei der Betrachtung von Sullivans Sammelsurium immer häufiger ein.

Dabei ist ja eigentlich gar nichts dagegen einzuwenden, über Artikel aus verschiedenen Themenfeldern zu bloggen. Aber Sullivan erklärt nichts: wie man oben sieht, besteht seine Einleitung zur zitierten Studie lediglich aus dem Hinweis, dass es eben diese Studie gibt. Mehr nicht. Was soll der Leser damit also anfangen?


Da lobe ich mir Peter Hitchens' Blog in der Mail on Sunday. Seine Ausrichtung ist klar: Konservatismus moralischer Prägung, der sowohl außen- (keine Interventionen in anderen Staaten!), fiskalpolitische (Eigenverantwortung schlägt Abhängigkeiten!) und soziokulturelle Konsequenzen (Verharmlosung von Cannabis) nach sich zieht. Hitchens beackert konsequent dieses Feld, schreibt längere, essayartige Texte und begründet seine Meinungen sorgfältig und penibel. Sein Blog ist schlicht gehalten und es gibt keine Einschübe mit Blümchenvideos und Gedichten.

Sullivans Blog ist konfus, inkohärent und damit überbewertet. Die Texte stehen ohne Kontext da, es gibt mehr Fremd- als Eigenmaterial (obwohl er über Mitarbeiter verfügt!), seine eigenen Meinungen sind rar gesät, meist unbegründet und seine politischen Positionen schwer nachvollziehbar. Das einzig positive am Dish ist das Layout, das wirklich vorbildlich ist. Kein Grund aber, ein Blog regelmäßig zu verfolgen. Wahrer Konservatismus sieht anders aus - Sullivan ist auch hier nur lauwarm und inkonsequent.


















Montag, 5. März 2012

Putin und Barroso: Was ist der Unterschied?

Wladimir Putin ist mit großer Mehrheit zum russischen Präsidenten gewählt worden. Es gibt (wie alle liberalen Medien nicht müde werden zu erwähnen) Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, wie immer. Diese Hinweise sind meinen Informationen zufolge bislang weder belegt noch widerlegt.

Die überwiegend negative Berichterstattung der Medien (wie z.B. Frank Nienhuysens Kommentar auf sueddeutsche.de) war vorhersehbar. Schon zu Beginn macht Nienhuysen kein Hehl aus der Richtung, in die sein Kommentar geht:

"Aber was ist das für ein Erfolg, der von weit mehr als 2000 Beschwerden begleitet ist, von Zweifeln und Protesten? Seinen Anspruch, allseits bewunderter Anführer der Nation zu sein, hat Putin verwirkt. Schon am Wahltag zeigte sich die wachsende Unversöhnlichkeit zwischen dem Staat und dessen Kritikern."

Ja, was ist das für ein Erfolg, der von "Zweifeln und Protesten" begleitet ist? Dieser Satz allein ist schon verräterisch. Denn es ist eben ein Zeichen für den demokratischen Ablauf von Wahlen, dass diese von Zweifeln und Protesten begleitet werden, nicht gegen diesen. Das scheint Nienhuysen jedoch zu entgehen. Ihm scheint jedoch jedes Anti-Putin-Argument recht zu sein. Überhaupt sollten sich die liberalen Medien entscheiden, was sie eigentlich kritisieren: eine Wahl, die völlig ohne oppositionelle Proteste abläuft, oder eine, die mit derlei Getöse von statten geht. Beides aber kann nicht falsch sein.

Sowieso wurde in den letzten Tagen ausführlich über riesige Anti-Putin-Demos berichtet, bei denen weiße Fahnen und Bänder als Zeichen des Protests geschwenkt wurden. Auch das ist ein Zeichen für Demokratie und freie Meinungsäußerung, nicht dagegen. Doch diese Demonstrationen nahmen die Medien zum Anlass, ein anderes Argument anzuführen, das da lautete: wenn schon so viele Menschen gegen Putin demonstrieren, dann kann er ja wohl nie eine Mehrheit finden!

Solchen Argumenten stehe ich seit der Posse um Stuttgart 21 skeptisch gegenüber. Auch hier nahm eine lautstarke Minderheit die schweigende Mehrheit in Geiselhaft. Die euphorisierte Presse rieb sich später verwundert die Augen, dass die CDU bei den Landtagswahlen doch auf 40% kam und bei der Volksabstimmung eine überwältigende Mehrheit für den neuen Bahnhof votierte.

Bemerkenswert finde ich auch, dass die EU und deren Repräsentanten in der Berichterstattung generell einfach als gegeben akzeptiert werden. Putin ist nämlich im Vergleich zum Präsidenten der EU-Kommission, der mächtigsten Institution in Europa, immerhin demokratisch gewählt worden. Eine Opposition gegen Barroso gab es nicht; wie auch? Er wurde ja nie demokratisch gewählt.

Es würde allen Berichterstattern gut zu Gesicht stehen, sich an die eigene Nase zu fassen. Das heißt: die eigenen Institutionen kritisch zu hinterfragen. Putin setzte Medweded als Marionette ein? Vielleicht. Aber als was sollte Wulff für Merkel fungieren? Sicherlich nicht als kritischer Mahner. Und was ist mit Papademos, mit Monti? Demokratische Wahlen gab es keine.

Putin ist gewählt, Barroso nicht. Diese Tatsache allein sollte viele hier zum Nachdenken bringen. 

Samstag, 3. März 2012

Lieber Roger Willemsen,

Dir scheint ja öfter langweilig zu sein, weshalb Du Bücher wie "Ab jetzt ist Ruhe" von Marion Brasch liest (S.Fischer Verlag) und in der dazugehörigen Zeitungsanzeige zitiert wirst mit den Worten:

"Auf der Suche nach der eigenen Geschichte hat Marion Brasch eine eigene Stimme gefunden: klar, durchlässig und sehr bewegend."
Nun sind mir einige Dinge hier nicht wirklich klar, lieber Roger. Erstens verstehe ich nicht, wie ein Verlag (außer vielleicht Bastei&Lübbe) Sie als Testimonial für ein Buch heranziehen würde. Andererseits: wer kennt schon Marion Brasch, von daher war man vermutlich froh, irgendeine Pappnase zu zitieren, deren Namen man schon einmal gehört hat und die das Buch auch gelesen hat (oder auch nicht, wen juckt's. Der Spruch würde ja auch zu jedem anderen Buch passen, oder, Roger?).

Die zweite Frage, die sich mir unerbittlich aufdrängt, ist: Marion Braschs Stimme ist Deiner Meinung nach ja "durchlässig". Was meinst Du damit, lieber Roger? Ich konnte es mir nicht erklären. Dann googelte ich das Wort "durchlässig" und fand bei Duden.de folgende Synonyme:

- leck
- löchrig
- porös
- schadhaft
- undicht

Marion Braschs Stimme ist leck, löchrig, porös, schadhaft oder undicht? Wolltest Du das wirklich so sagen? Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Egal. Es wird Dein Rätsel bleiben.

Aber weißt Du was? Beim Stichwort "durchlässig" (und Synonyme) fällt mir was anderes ein. Weißt Du's? Gar nicht schwer: es befindet sich zwischen Deinem lustigen Krauselhaar und Deinem gestärkten Hemdkragen und hört auf den Namen "Oberstübchen von Roger Willemsen". Nichts für ungut, und schönes Wochenende!

Lieber Rowohlt-Verlag,

dein "Hochkaräter"-Aufkleber, der seit geraumer Zeit penetrant auf einigen Deiner Taschenbücher prangt, ist so ein typischer hilfloser Versuch eines Verlags, seine Absatzzahlen durch ein "Gütesiegel" zu steigern. 

Aber denkst Du wirklich, dass sich Deine Kunden von einem auch optisch so plump gestalteten Aufkleber in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen? Nach dem Motto: "Eigentlich finde ich das Cover häßlich, die Story laut Text auf dem Buchrücken dröge, aber hier steht ja 'Hochkaräter' drauf, deshalb leg' ich doch gleich mal €9,95 für diesen rororo-Schmöker auf die Ladentheke!"?

Das Wort ist außerdem Dämlich. Wir reden nicht von Diamanten, sondern von Büchern. 

Und noch was: angenommen, ein Autor, der bei Dir angestellt ist, lieber Rowohlt-Verlag, und dessen Bücher nicht mit den "Hochkaräter"-Aufklebern zugekleistert werden: soll der sich Deiner Meinung nach darüber freuen, dass seine Bücher davon verschont geblieben sind? Oder soll er sich eher fragen, was Du von seinen Büchern eigentlich so hältst, da sie ja keine Hochkaräter sind? 

Bitte, Rowohlt-Verlag, lass den Quatsch. Die Idee war mies, die Ausführung noch schlechter. Reiß die Kleber ab und bleib bei deinen Leisten (bzw. beim Lektorat).  

Jürgen Dollase über Markus Lanz - eine treffende Charakterstudie

"Geprägt wird die Sendung vor allem von Markus Lanz, einem dauerplappernden, offensichtlich vom Thema heillos überforderten Moderator. Kostproben seiner Kenntnisse liefert er in kurzen Abständen. Beim Dessert von Mario Kotaska fragt er zum Beispiel: 'Ist das Kümmel? Das sieht so aus.' Es sind Schokoladensplitter. Oder Chakall erklärt, was er gemacht hat, und schließt: 'Alles fertig.' 'Wäre auch gut, wenn es langsam fertig wird!' wirft der Moderator unwirsch ein. [...]
Im Kern (das war bei Vorgänger Kerner auch nichts anders) erleben wir bei Lanz die Auswirkungen einer projektiven Trivialität: Er kann nur das gut finden, was seiner eigenen trivialen Einstellung zum Thema entspricht. Was darüber hinaus geht, kann Lanz nicht ermitteln, weil es seine Position relativieren würde. [...] "

~ Jürgen Dollase: "Rettungslos weich gekocht", F.A.Z., 3.3.2012, S.37.
 

Beamte blamieren sich bei Protesten in Stuttgart


Diese simple Frage stellten heute Beamte, die zu Tausenden in die Liederhalle nach Stuttgart geströmt waren, um ihren ehemaligen Liebling, den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), kräftig auszubuhen. 

Schön finde ich neben der Klarheit der Frage auch die (vielleicht ungewollte) Offenheit, mit der die Beamten ihr Wahlmotiv zu erkennen geben: Eigennutz.

Vor einem Jahr wurde Schwarz/Gelb in Württemberg abgewählt. Fukushima, Stuttgart21, das waren die bestimmenden Themen. Die grünen Protestwähler gerierten sich als Idealisten und Naturschützer. Jetzt offenbart sich das grüne Klientel von seiner hässlichsten Seite. Kaum trifft es auch mal sie selbst bei Einsparungen, sind sie beleidigt. Der Wutbürger in Reinform kommt heute in der Liederhalle zum Tragen. Konnte man vor einem Jahr diese Wut noch sehr wohlwollend als idealgeleitet und gerecht empfinden, so zeigt sich nun, wie egozentrisch weite Teile der Grünen-Wähler sind. 

Dabei macht Kretschmann ja nur das Nötigste und spart kräftig ein. Die Beamten können es verkraften. Das sieht jeder so. Außer ihnen selbst natürlich. Hätten sie nur einen Funken Anstand und das Gemeinwohl der Gesellschaft im Blick, würden sie ihren dämlichen Protest sein lassen. Aber nein: Partikularinteressen sind für die verwöhnten "Staatsdiener" von größerer Wichtigkeit als ein gesunder Haushalt. 

Zumindest haben diese Grünen-Wähler nun keinen Grund mehr, auf die FDP und deren schäbige Klientel-Politik (Hoteliers) einzudreschen. Ihre Forderungen sind qualitativ genau so dreist.  

Freitag, 2. März 2012

Andrew Breitbart, Chef-Demagoge der amerikanischen Rechten, ist tot

Andrew Breitbart ist tot. In der Nacht zum 1.März starb der 43-jährige Publizist völlig überraschend in der Nähe seines Hauses in Los Angeles.

Breitbart war einer der größten Demagogen der USA. Er führte Krieg gegen die Mainstream-Medien, die seiner Meinung nach die politische Kultur Amerikas dominieren. Breitbart war unverwechselbar. Er schien süchtig nach Konfrontation, Rufschädigung und üble Nachrede waren für ihn nicht die letzte Zuflucht, sondern meistgebrauchte Waffe in seinem Feldzug gegen die amerikanische Linke.

Breitbart führte also einen Medienkrieg. Dabei wurde er immer paranoider und besessener: allein auf YouTube finden sich mindesten 10 Videos, die mit Handykamera aufgenommen wurden und auf denen sich ein hocherregter Andrew Breitbart lautstark mit irgend jemandem auseinadersetzt - Medienleuten, Politikern oder einfach Passanten, die ihm eine Frage stellen.

Die Tatsache, dass die politische Kultur in den USA so enorm gespalten ist, kann man direkt auf Akteure wie Breitbart zurückführen, die, bar jeglichen politischen Inhalts, ihre Kräfte einzig und allein auf die Schädigung des politischen Gegners mit allen Mitteln richteten - so schäbig diese auch sein mochten.

Da ich der Meinung bin, dass ein Text viel weniger über den Mann aussagen kann als ein Auftritt seiner selbst, verweise ich auf folgenden berüchtigten Auftritt Breitbarts wenige Wochen vor seinem Tod. Vor dem Hotel, in dem die CPAC (Conservative Political Action Committee) stattfand, bei der auch Breitbart anwesend war, hatten sich Teilnehmer der Occupy-Bewegung eingefunden, eine von Breitbarts meistgehassten Gruppierungen, die er regelmäßig mit Anfeindungen überzog. Breitbarts furioser, paranoider Auftritt war ein instant classic im Internet und ist eine hervorragende, auf 1 1/2 Minuten komprimierte Charakterstudie eines Manns, der seinen Verstand verloren hatte.


Zum Thema:
  1. "Andrew Breitbart - Die Wutmaschine" - sueddeutsche.de 
  2. David Frum: "Andrew Breitbart: 1969-2012"






Donnerstag, 1. März 2012

Frau GeDECK und Herr PaPIER

Heute will ich mich mich Hans-Jürgen Papier, ehemaligem Präsidenten des BVG, und Martina Gedeck, Schauspielerin, beschäftigen.

Auf den ersten Blick haben die beiden ja nichts gemein, auf den ersten Ton aber schon. Wenn man nämlich in den Nachrichten (Papier) bzw. den Kultur- oder Boulevardnachrichten (Gedeck) deren Namen hört, stellt man fest, dass diese falsch ausgesprochen werden. Bei Papier betont man irrigerweise die erste Silbe: Papier. Ebenso bei Gedeck: Gedeck. Das hat mich schon immer genervt. Es war so offensichtlich, dass die beiden nicht zu ihren Namen stehen und daher kraft Betonung des Namens von seiner Bedeutung ablenken wollten.

Und, ok, wer will schon Papier oder Gedeck heißen? Aber andererseits gibt's ja auch weitaus schlimmere Namen. Z.B. Herr Sack, Herr Kotz oder Herr Pimmel. Wobei bei Pimmel ja wenigstens noch die Papier-Gedeck-Option bestünde, den Namen auf der falschen Silbe zu betonen: Herr Pimmel. Zugegeben, von einem Herrn Pimmel habe ich noch nie gehört. 

Die entscheidende Frage ist wohl eher: warum gibt man sich dann nicht gleich einen Künstlernamen? Wäre das nicht viel einfacher und komfortabler, als ein deutsches Wort umzubetonen? Und wie lange muss Frau Gedeck , wie sie richtig heißt, wohl Überzeugungsarbeit geleistet haben, um sämtliche Journalisten dazu zu bringen, ihren Namen in ihrem Sinne falsch auszusprechen? Und was sagt es über Journalisten aus, dass sie dies dann auch noch dackelhaft taten?