Mittwoch, 23. Januar 2013

Cameron zur EU


Peter Hitchens' Analyse: http://hitchensblog.mailonsunday.co.uk/2013/01/first-thoughts-on-david-camerons-eu-speech.html

Cameron fehlt der Mut, direkt ein Referendum anzustreben. Trotzdem gebührt ihm, oder besser gesagt den konservativen Parlamentariern im House of Commons, Respekt. Respekt dafür, die EU als das darzustellen, was sie ist: ein utopisches, größenwahnsinniges, zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, dogmatisch und von politischer Korrektheit verseucht.

Der Zerfall der EU und die Wiedereroberung nationaler Souveränität muss eines der obersten Ziele der kommenden Generationen sein. Denn wie zerstörerisch die EU sein kann, zeigt sich immer mehr. In Deutschland gibt es leider keine einzige Partei, die sich dem Monster aus Brüssel gegenüber kritisch positioniert. Hier scheint es selbst bei der CDU keine "Backbenchers" zu geben, die dem fortwährenden und voranschreitenden Verlust nationaler Selbstbestimmung Einhalt gebietet. Und wenn es sie gibt, trauen sie sich nicht, ihre Stimme zu erheben.

Werden die Engländer austreten? Ich halte es nicht für ausgeschlossen, und ich hoffe es. Ein Europa, dass sich immer ähnlicher wird, lehne ich ab. Ich bin für Vielfalt, einschließlich einer Vielfalt der Währungen, und für binationale Abkommen. Norwegen und die Schweiz machen vor, wie man eine prosperierende Volkswirtschaft ohne die vermeintlichen "Segen" der EU nicht nur am Leben erhalten, sondern sogar stetig ausbauen kann. Ich würde es begrüßen, wenn England diesen beiden Staaten nachfolgt und bei den EU-Staaten Zweifel schürt, ob es denn tatsächlich eine so großartige Idee ist, sich aus Belgien fernsteuern zu lassen und keine eigenen Entscheidungen als souveränder Nationalstaat mehr treffen zu können.

   

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