Mittwoch, 9. Januar 2013

Dirk Niebel, der Teppichschmuggler

Wer als Entwicklungshilfeminister nach Afghanistan reist, auf dieser Dienstreise einen Teppich für den Privatgebrauch kauft, diesen dann in der Dienstmaschine zollfrei nach Deutschland schmuggelt: der hat ein Level an Schäbigkeit erreicht, das Jürgen W.Möllemann wie einen gottesfürchtigen Edelmann erscheinen lässt.

Und wenn eine Partei so einen als mahnende Führungspersönlichkeit verzeichnet, der den eigenen Parteivorsitzenden in aller Öffentlichkeit wie einen Schuljungen dastehen lässt, dann ist es so traurig, dass man weinen könnte, wenn man dieser Partei irgendwie verbunden wäre. 

Und wenn so eine Partei einen teppichschmuggelnden Hanswurst in der ersten Reihe sitzen hat, und bei der Bundestagswahl im September mehr als 1% aller Stimmen auf sich vereint, dann ist das für Deutschland kein gutes Zeichen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es reiste aus Kabul ein Teppich,
nach Berlin zu einem Herrn Nebbich.
Der legte ihn quer
untern Generalsekretär
und fand das ganze nur läppisch.

PB

A.L.Dreyfus hat gesagt…

Schönes Gedicht! Ich bin gespannt, ob aus "PB" mal ein richtiger Name wird...

Anonym hat gesagt…

Weltbühne galt Opas Passion
War außerdem noch androgyn
Schrieb immer nur für Gotteslohn
Drum bleib ich lieber anonym

PB