Mittwoch, 3. April 2013

Markus Lanz am Abend: bittersüß und grausam

Gestern, kurz vorm Einschlafen, nochmal rumgezappt. Bei Lanz hängengeblieben. Wo sonst? Nur bei Lanz kann man so verschämt hängenbleiben. Nur dort fragt man sich zwei Dinge gleichzeitig: erstens, auf welchem Niveau bin ich eigentlich angekommen? Zweitens, warum schalte ich nicht um?

Es muss an der Konstellation liegen. Lanz, der strebsame Schuljunge, ignorant in jeder Beziehung. Dann Fernanda Brandao, ein Sexobjekt. Drüben Hans-Dietrich Genscher, verdienter Staatsmann der alten Bundesrepublik. 

Das Gespräch kann ich nicht wiedergeben. Es war schlicht zu abartig. Es gilt die alte Unfallmetapher: man kann einfach schwer wegschauen. Moralisch strafbar macht man sich trotzdem. Bei Lanz noch mehr als beim brennenden Autowrack. 

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