Freitag, 7. Juni 2013

Friedrich gibt den Hardliner: Zum Totlachen / Rumänen und Bulgaren willkommene Prügelknaben für konservative Trantüten

Ich habe übers Radio vernommen, dass Hans-Jürgen Friedrich, oder wie auch immer unser überforderter Innenminister heißt, härter gegen "Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien" vorgehen wolle. Wow, Hans-Jochen! Du bist aber ein harter Hund! Greifst richtig durch! Zero Tolerance, wie Giuliani in New York oder so. Gegen Bulgaren und Rumänen wettern, ist das nicht sowieso ein bayrisches Hobby? Ach nein, entschuldigung, stimmt nicht. Auch in Nordrhein-Westfalen kennt man sich ja damit aus. Rüttgers, der lispelnde Ex-Vorsteher dieses Millionenmolochs und eine selten unbegabte Mediokrität, verstand es auch immer ganz virtuos, auf Minderheiten herumzuhacken, einmal waren's die Inder, dann die Rumänen. Wollen unschöne Apparatschiks aus dem konservativen Lager ihre Popularitätswerte aufpolieren und am rechten Rand fischen, darf's auch gern mal ein schimmliger Seitenhieb auf ein Südvolk an der europäischen Peripherie sein. Schade nur, dass unser Innenminister mit der Pudelfrisur nicht den Hardliner gibt, wenn's um wirklich wichtige Dinge geht, wie den NSU oder "linksautonome" Terroristen. Die CDU besteht mittlerweile aus einem bemitleidenswerten Haufen von Analphabeten und Nichtskönnern, deren Durschnittlichkeit frappierend ist und nur noch von ihrer Inkompetenz auf jedem ihnen zugeteilten Fachgebiet überboten wird. Natürlich aber ist sie trotz allem das kleinere Übel im Vergleich zum eurokratischen, egalisierenden Sozialismus von Rotgrün, der mir angst und bange macht. 

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