Freitag, 30. August 2013

Bernd Lucke im Mai bei PHOENIX


Donnerstag, 29. August 2013

Bernd Lucke gegen Ralph Brinkhaus, Kohl, Schäuble, und die Bedeutung des Wortes "konservativ"

Wieder einmal hat sich Bernd Lucke von der AfD (Alternative für Deutschland) ein Rededuell mit einem Parteisoldaten der CDU geliefert (im Video unten). Ralph Brinkhaus heißt der gut frisierte, herablassende Realitätsverweigerer, der versuchte, Lucke in alle möglichen Ecken zu drängen und in alle möglichen Schubladen zu stecken. Doch all das nutzte nichts. Zu klar liegen die Argumente auf der Hand, die der redegewandte Volkswirtschaftler erfrischend klar und unkompliziert vorzutragen versteht.




Nach der Attacke durch linkstotalitäre Idioten bei einer Rede in Bremen vor ein paar Tagen hat sich Lucke schnell erholt und geht nun samt seiner Partei dem Wahlendspurt entgegen. Ich hoffe, diese Partei der Vernunft zieht in den Bundestag ein und bohrt ein paar Löcher in die meterdicken Bretter, die den Eurokraten und Totalitaristen der Blockparteien vor dem Kopf hängen. Das Elend, was die EUdSSR samt ihren Adlati der CDUCSUSPDGRÜNen Gesamtpartei über Europa gebracht hat, stinkt zum Himmel und schreitet in großen Schritten einer Katastrophe entgegen. Nur die AfD spricht Missstände klar an und hebt den Schleier. 

Immer wieder erstaunt mich, wie angeblich überzeugte "Europäer" (was auch immer das heißen mag) den Euro verteidigen. Fragt man sie nach Argumenten für den Euro, haben sie auch prompt eine Antwort parat. Diese überrascht dann aber. Denn, sagen sie, Deutschland profitiere doch vom Euro. Mag sein. Aber ist das ein Argument für Europa? Sicher ist es keines der Solidarität. Denn wenn alle Staaten um uns herum zerfallen, Massenarbeitslosigkeit herrscht und die Staatsschulden sämtliche Regierungen in die Knie zwingt: Kann man dann noch davon sprechen, dass es Europa gut geht? Europa geht es schon lange nicht mehr gut. Nur Deutschland scheint als Insel der Glückseligkeit isoliert vor sich hin zu florieren. Wenn man also für den Euro eintritt, sollte man also auch ehrlich sein und sagen: Ja, der Euro ist gut, weil es uns gut geht, weil wir profitieren. Wer den Euro behalten will, tut das aus egoistischen, nationalistischen Gründen. Das ist in Ordnung. Aber die verheuchelte Argumentation, man sei doch Europäer und zur Solidarität verpflichtet ist so falsch wie verlogen. Wer wirklich solidarisch denkt, legt den Krisenländern den Rückzug aus dem Euro nahe und die Einführung einer eigenen Währung. Denn nur so können diese hochverschuldeten Länder wettbewerbsfähig werden und wieder auf die Beine kommen.

Solche Wahrheiten machen natürlich auch in den großen Parteien die Runde. Doch niemand wagt es, sie auszusprechen. Dafür ist die Parteidisziplin, die Parteihörigkeit viel zu ausgeprägt. Da unterscheiden sich Christ- und Sozialdemokraten keinen Deut von der KP in Peking. Von oben wird der Marsch geblasen, nach dem man zu marschieren hat. Ehrlich gesagt: Am meisten hätte ich als CDUler vor Schäuble die Hosen voll. Die toxische Mischung aus überheblicher Anmaßung, abgrundtiefer Verbitterung, pseudointellektuellem Größenwahn, tiefsitzender seelischer Verkrüppelung und beißend-spöttischem Zynismus ist so kalt und abstoßend, dass ich Reißaus nehmen würde, sobald mit der schwäbelnde Schwarzwälder entgegenrollt. Schäuble verbreitet Furcht und Schrecken. Ich sehe ihn nur auf der Mattscheibe und habe Angst vor ihm. Wie mag es da seinem Stab, seinen Mitarbeitern und seinen Lakaien gehen? Ganz zu schweigen vom Kabinett. Mich schüttelt es allein beim Gedanken an ihn. Sein größenwahnsinniger Plan vom europäischen Superstaat unter deutsch-französischer Ägide, seine permanente Forderung nach rascher politischer Integration in Europa hat etwas Pathologisches. 

Das Projekt EU war ja ohnehin ein Kohl-Schäuble-Projekt, ein totalitäres "Friedensprojekt" zweier Gestalten, die so grotesk wie widerwärtig sind und immer vorgaben, konservativ zu sein, dabei aber nie wahren Konservatismus lebten, ja vermutlich nicht einmal je wussten was er bedeutet. Kohl und Schäuble waren immer muffige Spießer, die an einen starken Staat und große politische Projekte glaubten. Daran ist nichts konservativ. Warum? Konservativ sein heißt bewahren (conservare = bewahren). Ein bekannter Leitspruch, der oft auf Edmund Burke zurückgeführt wird, lautet: "If it's not absolutely necessary to change, it is absolutely necessary not to change it." Wenn man etwas also nicht absolut und unbedingt verändern muss, ist es die Pflicht, es absolut und unbedingt unverändert zu lassen. Hätten Kohl, Schäuble und ihre nichtsnutzigen Epigonen der heutigen Zeit nur diesen einzigen Satz beherzigt, wäre viel Unheil verhindert worden. Vor allem die liederliche EU, das Katastrophenprojekt Euro; ganz zu schweigen von idiotischen Militäreinsätzen am Hindukusch.

Die AfD ist konservativ. Sie muss in den Bundestag einziehen. 

Samstag, 17. August 2013

Matthias Opdenhövel: Der Fehleinkauf der "Sportschau"

Warum moderiert eigentlich Matthias Opdenhövel die "Sportschau"? Hatte man bei der ARD kein seriöses Nachwuchstalent in den eigenen Reihen und musste deshalb Stefan Raabs luftiges Mädchen für alles von den Privatsendern abwerben? Die "Ablösesumme", die dafür berappt werden musste, würde mich doch auch einmal interessieren.

Nicht dass das Thema aktuell wäre. Schließlich treibt der ehemalige "Schlag den Raab"-Moderator schon seit über einem Jahr sein Unwesen auf dem zwangsfinanzierten ÖR-Sender. Trotzdem ist es immer wieder eine Zumutung, seinen verschwitzten, kumpelhaften und saloppen Moderationsstil zu ertragen. Irgendwie komme ich mir vor wie auf dem Jahrmarkt, wenn ich Opdenhövel moderieren sehe: Die Begriffe Kirmes, Tombola, Fischmarkt und Schießbude schießen mir angesichts seines leicht lallenden, etwas zu lauten und flapsigen Tonfalls in den Kopf. Auf bierseligen Vereinsfeiern, Betriebsfesten oder Kaffefahrten wäre der hemdsärmelige Springinsfeld auch eine wahre Bereicherung. 

In der "Sportschau" allerdings ist er fehl am Platze. Delling ist ein "Sportschau"-Moderator, wie ich ihn mir vorstelle: Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, ist seriös, modertiert klug und überlegt und hat eine positive, unaufdringliche Ausstrahlung fern jeder anbiedernden Kumpanei à la Opdenhövel, der die Fernsehzuschauer behandelt, als seien es seine spätpubertierenden, "Camp David"-Klamotten tragenden Ü40-Kumpels aus einer schäbigen Kölner Bierschenke . Bei Raab hat das natürlich gut funktioniert. In der "Sportschau" wirkt dieses Gesabbel deplaziert und dämlich.

Finales Urteil über die mallorcahafte Prolligkeit Opdenhövels ist die Tatsache, dass er mit offenem Jackett moderiert, wie ein Konfirmant, der zum ersten Mal im Leben einen Anzug trägt. Auch hier sollte er sich eine dicke Scheibe von seinem erfahrenen und stilsicheren Kollegen Delling abschneiden, dem ein solcher Fauxpas mit Sicherheit nie passieren würde und den oberen Jackettknopf immer züchtig zuknöpft. 



Donnerstag, 8. August 2013

Fritz Kuhn und Massenmörder Mao revisited: Dogmatismus at its worst

„Fest entschlossen sein, keine Opfer scheuen und alle Schwierigkeiten überwinden, um den Sieg zu erringen.“ 

So zitierte der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn im April aus der "Mao-Bibel" beim Besuch von SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück im April und fügte hinzu: „Ihr Weg ins Kanzleramt hat einen ähnlichen Charakter“.

Diese Geschmacklosigkeit ersten Ranges muss eigentlich jedem gezeigt haben, aus welchem Holz Kuhn geschnitzt ist, und es ist eine beeindruckende Bestätigung der grenzenlosen Selbstgerechtigkeit und Ignoranz der Linken in den Deutschland (zu denen ich auch weiterhin die Grünen rechne, auch wenn sie auf schäbige und verkommene Weise versuchen, sich ans bürgerliche Lager heranzuwanzen und dies in Baden-Württemberg leider auch geschafft haben, ungünstigen Bedingungen geschuldet).

In dieser unverschämten Geschmacklosigkeit, in flapsiger Manier und unterbrochen vom Gelächter der geladenen Journalisten zeigte der kleine Allgäuer und ehemalige grüne Chefideologe Kuhn seine dogmatischen, maoistischen Gedanken. Ich hätte von einem bald 60-jährigen, vernunftbegabten (?) Mann mehr erwartet. Ich habe mich getäuscht. 

Versuchen wir einmal, diese unfassbare Entgleisung logisch zu erklären. Es gibt, wenn man unvoreingenommen an diesen Casus herangeht, nur zwei Erklärungsmöglichkeiten für diese monströse Peinlichkeit. Die Erste: Kuhn ist schlecht informiert und kennt nicht das Ausmaß der genozidalen Verbrechen, die Mao Zedong am chinesischen Volk begangen hat (die geschätzten Opferzahlen seiner gloriosen Herrschaft schwanken zwischen 50 und 70 Millionen, sind aber in jedem Fall höher als Hitlers und Stalins Opferzahlen zusammengerechnet, vermutlich sogar inklusive der gesamten Opfer des Zweiten Weltkriegs). Kann das sein? Kann es sein, dass Kuhn in seiner blinden ideologischen Verblendung nur propagandistische, weißgewaschene Informationen über seinen Helden Mao zu Gesicht bekam? Es ist eigentlich schwer vorstellbar. Es könnte eine Form von kognitiver Dissonanz vorliegen, bei der Kuhns Heldenverehrung so weit geht, dass er alle unwillkommenen Informationen über Mao ausblendet, nicht wahrnimmt, ausfiltert und beiseite schiebt. Dies scheint eine plausible Erklärung zu sein. Dass er irgendwann im Laufe der Jahrzehnte von den Grausamkeiten des kommunistischen Monsters erfahren haben muss, ist eigentlich unumgänglich. 

Es gibt eine zweite Erklärung: Kuhn kennt die Fakten. Sie sind ihm aber egal! In selbstgefälliger Ignoranz baut er darauf, dass infame Äußerungen nicht weiter kommentiert werden, unter den Tisch fallen oder - von Journalisten der taz, Jungen Welt oder Süddeutschen - gar noch unter speichelleckendem Gelächter goutiert werden. Es ist schrecklich, widerwärtig und abstoßend, doch diese Version erscheint mir noch plausibler als Erstere.

Ich weiß aus gesicherten Quellen, dass mein ehemaliger Ethik-Lehrer, Winfried Kretschmann, in seiner Studentenzeit ebenfalls Anhänger Maos war und sogar in entsprechenden studentischen Gruppen aktiv. Kretschmann aber hat sich von dieser Zeit distanziert und sie als "Verirrungen" bezeichnet. Als wahrer Konservativer hat er erkannt, wo der totalitäre Linkssozialismus eines Mao, Ho Chi Minh, Pol Pot, Stalin oder Ceaucescu hinführt: In den Genozid, das Massensterben, das ökonomische Totalchaous, marode, korrupte Strukturen, Überwachung, die Vernichtung jeglicher Privatsphäre und die völlige Zerstörung und Abschaffung von Freiheit, dem höchsten Gut, dass Menschen in Staatengebilden genießen können.

Fritz Kuhn hat das nicht verstanden. Ginge es nach ihm, würde eine grüne Ideologie mit voller Kraft und ohne Rücksicht auf Konservative über Stuttgart und der ganzen Republik hereinbrechen. Auch er würde, genau wie Mao, fest entschlossen sein, keine Opfer scheuen, und alle Schwierigkeiten überwinden. Vielleicht ist dieses Mao-Zitat deshalb das Aufrichtigste, Wahrhaftigste, was jemals über die Lippen dieses verblendeten Springinsfeld gekommen ist.

Dienstag, 6. August 2013

Der Veggie-Day der Grünen: Ausgeburt einer totalitären Ideologie

Die spießigste, muffigste, ideologischste und dogmatischste - kurz: totalitärste Ausgeburt der Parteienlandschaft in Deutschland sind die Grünen. Erst heute haben sie es mit ihrer Forderung nach einem "Veggie Day" wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Diese Forderung kann man nur verrückt nennen.

Ich selbst esse wenig Fleisch und bewusst. Wie jeder normale Mensch kann ich mit Massentierhaltung wenig anfangen. Alles in allem halte ich eine zumindeste teilweise vegetarische Lebensweise für vernünftig und eine Überlegung wert. Schließlich kann man sich auch vegetarisch oder vegan ganz hervorragend ernähren, und Milch ist sowieso überbewertet.

Das ist aber, wie alles hier geschriebene, nur meine unbescheidene Privatmeinung. Die Grünen haben auch viele Meinungen. Diese wollen sie aber implementieren, anderen aufbürden, oktroyieren. Ihre Ideologie wollen sie rechtlich verankern, durchsetzen, aufzwängen, zur Vorschrift machen, den Bürger bevormunden. Genau das ist das überaus Pathologische, das Totalitäre an der Partei der Künasts, Trittins und Göring-Eckharts.

"If it is not absolutely necessary to change, then it is absolutely necessary not to change it" sagte schon der große britische Urvater des Konservatismus, Edmund Burke, und hatte damit wie mit vielem recht. Damit drückte er eine Geisteshaltung aus, die bewahren will (conservare), die sich im Privaten hält, die dem Staat das nötigste an Entscheidungsmacht zugesteht, während sie jedem Einzelnen jedoch die wichtigsten Entscheidungen selbst überlässt und ihm somit ein Maximum an Freiheit, Eigenständigkeit und Verantwortung einräumt. Auch die aus dem Christentum stammende Subsidiaritätslehre galt Jahrhundertelang als vernünftiges, gescheites Prinzip, nachdem sich Leben und Gesellschaft ganz wunderbar ordneten.

Grüne, Brüsseler Eurokraten und Sozialdemokraten zerstören all diese Prinzipen, die ihnen noch nie heilig waren. In ihrer krankhaften Verspießertheit, ihrer selbstgerechten Kleinbürgerlichkeit verbreiten sie einen Anordnungs- und Vorschriftenmief, der selbst die verstockte Adenauerzeit wie ein Hort der Freiheit und mündigen Aufgeklärtheit erscheinen lässt. Im Land der Grünen ist alles moralisch zu verurteilen, was nicht in ihr ideologisches Konzept passt, seien es Atomkraftbefürworter, Fleischesser oder Christen.

Es graut mir vor einer Welt, in der totalitäre Ideologien im grünen Kleid unser Land regieren.