Donnerstag, 9. Januar 2014

Hans-Olaf Henkel tritt der AfD bei - Rechtskeule schwingt weiter fröhlich hin und her

Da Hans-Olaf Henkel vor kurzem der AfD (Alternative für Deutschland) beigetreten ist, darf man gespannt sein, wie lange der Feldzug der Medien gegen die kleine Partei noch anhalten wird. Schließlich ist Henkel ein Mann, der durchaus die Mitte der Gesellschaft vertritt, sich keines rechten Gedankengutes schuldig gemacht hat, das AfD-Mitgliedern ja dümmlicherweise immer wieder unterstellt wird, und alles in allem als ein honorables, respektiertes und altgedientes Schlachtross bezeichnet werden kann. Über Henkels wirtschaftspolitische Ansichten lässt sich streiten. Seine neoliberalen Ansichten teile ich nicht, halte sie sogar für schädlich. Dass Henkel aber der AfD einen großen Dienst tut und dass er die Euro-Krise von Anfang an durchschaut hat - nämlich als genau das: als Währungskrise, und eben nicht als Staatsschuldenkrise - ist ihm hoch anzurechnen und spricht für seinen wirtschaftlichen Sachverstand.

Trotzdem wird die Medienschelte weiter gehen und die AfD weiterhin diffamiert werden. Das ist eigentlich völlig klar. Warum sollte es anders sein? Die Partei besteht seit knapp einem Jahr. Es hätte also genug Zeit gegeben, sich mit ihren programmatischen Forderungen auseinanderzusetzen. Das ist aber fast nie passiert. Andererseits gibt es im Europaparlament nur eine 3%-Hürde, so dass ein Einzug der AfD durchaus realistisch ist. Wird sich die Berichterstattung ändern, wenn die Partei erstmal im Europaparlament sitzt? Ich bezweifle auch das. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Medien (siehe Artikel zu "Monitor" in diesem Blog) werden sich weiterhin in einer blasierten politischen Korrektheit überbieten und die Rechtskeule schwingen, so lange es geht. Allen voran in dieser Reihe der Misslichkeiten sehe ich den Propagandisten Frank Plasberg, mit dem die ARD einen der schlimmsten Demagogen in ihren Reihen hat, den das deutsche Polit-TV zu bieten hat.








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