Dienstag, 25. Februar 2014

Eurokratie oder: Neues aus Absurdistan

Wie eine Untote dackelte Catherine Ashton, “Außenbeauftragte der EU”, durch Kiew und versucht irgendwie, gute Stimmung zu machen. Als nicht gewählte Gesandte einer nicht demokratisch legitimierten, zentralistischen und technokratischen Behörde namens Europäische Union verfügt sie natürlich über die nötige Glaubwürdigkeit, die sie dazu befähigt, Bürger und Politiker der Ukraine mit wertvollen Ratschlägen zu Demokratie und Menschenrechten zu versorgen.
Es scheint sich abzuzeichnen, dass die Aktenschieber aus Brüssel mit dem Versprechen von Hilfsgeldern ernst machen und wieder einmal großzügig das Geld der EU-Bürger zu verteilen gedenken. Ein weiterer Untoter (diesmal wirklich Belgier), van Rompuy, deutete bereits an, es könnten wieder Gelder fliessen. Die Ukraine gehöre schließlich zu Europa (tut sie das?), und man könne ja nicht tatenlos zusehen. 35 Milliarden fehlen, so hört man, im ukrainischen Staatshaushalt. Der deutsche Michel springt ja, man hat es in Griechenland gesehen, gerne ein, wenn irgendwo kein Geld mehr vorhanden ist (tut er das?).
Wenn die Fähigkeit und Klarsicht der politischen Elite ein Indikator für den Zustand und die Zukunft eines politischen Gebildes ist, müssten die Bürger Europas jedenfalls in Depressionen ausbrechen. Die einzige Charaktereigenschaft, die bei allen Brüsselianern und Parlamentariern des deutschen Bundestags jedenfalls über die Maßen ausgeprägt ist, ist eine lähmende Mittelmäßigkeit.

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